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3Jun/120

Welche Ernährung bei Neurodermitis?

Neurodermitis auch bekannt unter "atopische Dermatitis" oder "endogenes Enzym" ist eine Hautkrankheit, die durch eine Therapie und einer entsprechenden Ernährung gelindert werden kann. Bei dieser Therapie werden zum einen die psychischen Aspekte berücksichtigt aber auch die Lebensweise und die Ernährung des Erkrankten. Die Ernährung spielt dabei eine besonders wichtige Rolle, durch eine angepasste Ernährung können somit gute Erfolge erzielt werden. Zwar kann man bislang nicht genau sagen welchen Einfluss die Ernährung genau auf die Krankheit hat, man vermutet jedoch dass ein Auslöser für die Krankheit eine Nahrungsmittelallergie sein kann. Laut einer Studie konnten so ca. 10 Prozent der Betroffenen durch eine Ernährung ihr Hautbild nachhaltig verbessern, indem sie bestimmte Nahrungsmittel gemieden haben.

Nahrungsmittel und Zusatzstoffe

Um welche Nahrungsmittel es sich dabei genau handelt, hängt jeweils vom Einzelfall ab. Allgemein kann man jedoch sagen, dass in den meisten Fällen Betroffene auf Nahrungsmittel wie Eier, Nüsse, Soja, Milch, Fisch und Weizenmehl allergisch reagieren. Aber auch Zusatzstoffe können die Krankheit negativ beeinflussen. Dazu gehören Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen und Chemikalien von Spritzmittel-Rückstanden. Betroffene sollten ein so genanntes Ernährungstagebuch führen, so können die Allergien genauer herausgefiltert und die Ernährung optimal angepasst werden. Daraufhin folgt meist eine Ausschlussdiät in der dann auf das allergieauslösende Nahrungsmittel ganz verzichtet wird.

Histamin

Der Juckreiz und die Hautrötungen entstehen durch einen zu hohen Histamingehalt, der durch bestimmte Nahrungsmittelgruppen begünstigt wird. Lebensmittel mit viel Histamin sind beispielsweise Bier, Wein, Camembert, Hartkäse, Salami, Sauerkraut und Fischkonserven. Aber auch Lebensmittel wie Kakao, Schokolade, Nüsse, Hülsenfrüchte und Soja setzen viel Histamin frei.

Aus diesem Grund sollten einzelne Gemüsesorten vor dem Verzehr leicht erhitzt werden, da durch Hitze die Wirkung von Histamin zurückgesetzt wird.

Viel trinken

Neurodermitis Betroffene sollten auch darauf achten dass sie keinen Mangel an Spurenelementen entwickeln, das kann zusätzlich das Hautbild verschlechtern. So sind Spurenelemente wie Zink beispielsweise sehr wichtig, da durch einen Zinkmangel die Hautschuppung deutlich stärker werden kann. Besonders wichtig ist auch der Wasserhaushalt, deswegen sollten Betroffene viel trinken. Da die Haut sehr trocken ist verliert sie mehr Flüssigkeit als bei anderen Menschen. Aus diesem Grund sollten am Tag mindestens drei Liter Flüssigkeit zu sich genommen werden. Aber auch Cremes können den Flüssigkeitshaushalt der Haut verbessern.

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